Autor Thema: Africa Twin im Soziusbetrieb  (Gelesen 5714 mal)

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purpurmond

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Africa Twin im Soziusbetrieb
« am: 2016 März 24, 18:34:15 »
Hallo zusammen,

nach 100.000 km mit der Varadero SD 02/ 2003 -non ABS- denke ich über eine neue Tourenmaschine nach, obwohl die Langzeiterfahrungen von "varahannes" eigentlich keine Notwendigkeit erkennen lassen.
Es stellt sich mir die Frage, ob die Africa Twin bei den folgenden Anforderungen der richtige Nachfolger ist :

- Motorleistung der Varadero für mich auch im Soziusbetrieb ausreichend
- Zuverlässigkeit und Langlebigkeit sind wichtig (keine Schrauberqualitäten)
- kein Geländeeinsatz geplant
- Tourengebiete Mittelgebirge und Alpen
- häufig Soziusbetrieb (Fahrkomfort !)
- mit ca. 170 l Gepäck
- möglichst wenig elektronische Features/ bis auf ABS

Als weitere Alternative habe ich die Suzuki V-Strom ABS ins Auge gefasst oder wie "varahannes" ...

Ich freue mich auf Eure Einschätzungen
Gruß Uli



elbotanico

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Re: Africa Twin im Soziusbetrieb
« Antwort #1 am: 2016 März 24, 18:51:30 »
also aus meiner sicht besser die Varadero weiter fahren. Der Grund ist die geringe  erlaubte zuladung. Wenn zur zweit unterwegs bleibt nicht viel spielraum für gepäck....

Fahren tut der ATsuper und wenn du due schaltversion nimmst hast du am wenigsten elektronische helferlein, traktions kontrolle und mausekino bleiben jedoch. Ob die langlebigkeit gegeben ist wird die zeit zeigen, aber da bin ich zuversichtlich, einerseits hat Honda den Ruf, und die ATwird in Japan gefertigt was bis jetzt kein Nachteil war..


lg
Jerry

Offline VaraKutscher

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Re: Africa Twin im Soziusbetrieb
« Antwort #2 am: 2016 März 24, 22:13:13 »
Hallöle,

ich möchte mal meine Meinung äußern. Ähnliche Gedanken überkamen mich auch.
Geld ist vorhanden und die Vara ist alt, aber investiere ich lieber in Urlaube oder besser in die Hardware!?

Als Resümee kam......was kann die Neue besser, was soviel Euros rechtfertigen würde?
Notfalls repariere ich die Vara an allen Orten, mit üblichem Werkzeug und das überall. Ein Totalschaden ist meistens eine. Jeder der schon mal nach Fehler in der Motorelektronik, Kabelmanagement, Sensorik, Steuergeräte etc gesucht hat, weiß wo die zukünftigen Totalschäden lauern.
Die AT ist keine neue Motorraderfindung.

Wenn ich deine Nutzungsbedingung lese wäre die Vara alles andere als die erste Wahl. Was hältst du von einer Reisemaschine, fern ab der Wüstendurchquerung&Co.

mfg
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Thomas

Offline ManfredK

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Re: Africa Twin im Soziusbetrieb
« Antwort #3 am: 2016 März 24, 23:02:39 »
.....was kann die Neue besser, was soviel Euros rechtfertigen würde?
mfg

Bevor du dir den Kopf zerbrichst - mach eine Probefahrt und deine Frage ist beantwortet!! (Der Vara oder CT traure ich nicht eine Sekunde nach)

Wenn du eine Vara im Straßengraben reparieren kannst, kannst du das auch bei der AT
Wenn nicht jetzt - wann dann




Offline VaraKutscher

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Re: Africa Twin im Soziusbetrieb
« Antwort #4 am: 2016 März 25, 10:03:16 »
Irgendwie fehlt bei meinem posting der eine oder andere Satz?

Manfred du hast Recht. Eine Probefahrt würde sicherlich Klarheit über die Fahrdifferenzen schaffen. Im Moment jedoch würde ich lieber eine Proberunde auf einer VFR1200 machen :icon_redface:


Wenn du eine Vara im Straßengraben reparieren kannst, kannst du das auch bei der AT

Naja, dir brauche ich ja nichts über Technik und Fehlerlokalisierung erzählen. Wenn nur eine Kleinigkeit an WF-Sperre und Co sein sollte, oder ein Fehler im Kabelmanagment ( was natürlich alle Hersteller dieser Technik überladenden Maschinen betrifft ) bin ich mir sicher, dann ist der Ofen aus und kein normaler Fahrer ist mehr in der Lage was zu Reparieren. In unserem Unternehmen haben die meisten Linienbusausfälle einen elektronischen Fehler als Ursache, wenn ich nur E-Gas und Fehler Motorregelung höre..... :crying: Na gut, die werden auch nicht von Honda gebaut. Oder im PKW-Bereich, wenn der Wegfahrsperrentransponder oder der Zündschlüssel defekt ist, dann mal gute Nacht, alles schon am eigenen Leib erlebt (Renault Clio). Selbst ein schnödes und verdrecktes Drosselklappengehäuse nebst MAP-Sensor und der Urlaub ist vorbei. Die Karre tuckert Notlaufprogramm nur noch 30 Km/h und ein Auslesegerät hat wohl kaum jemand im Reisegepäck. Von daher sehe ich bei der AT schon ein gewaltigen Unterschied in der Reparatur und nehme dir deinen Satz nicht ab :icon_wink:

Da eine Honda aber nicht kaputt geht mach ich mir auch wieder unnötig einen Kopf :icon_wink:

Leider stehen meine Ängste/Sorgen mir selbst im Wege, wenn ich das selber lese erkenne ich bei mir eine Technikphobie :icon_rolleyes:  Ich will das alles nicht. Leider kann ich die Entwicklung nicht aufhalten und muss mir bald was überlegen, weil ewig wird die Dicke nicht bei mir bleiben können.
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Thomas

Offline ambitwin

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Re: Africa Twin im Soziusbetrieb
« Antwort #5 am: 2016 März 25, 11:08:58 »
Hallo ..
Ist eine Vara der letzten 2 Jahre mit max 30Tkm  auch eine Alternative?
Auf jeden Fall eine sichere Bank ohne Schnickschnack und ohne Experimente.
Grüße aus Sachsen

Sven

purpurmond

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Re: Africa Twin im Soziusbetrieb
« Antwort #6 am: 2016 März 25, 11:13:08 »
Danke für Eure Rückmeldungen,

dazu zwei Anmerkungen :

Die Zuladung der AT ist mit 195 kg (Modell ohne Automatik) nur um 5 kg geringer als bei der Varadero.
Es ist doch dann eher die Frage, ob die höhere Leermasse der Varadero die Stabilität im voll beladenen Zustand besser gewährleistet als die etwas leichtere AT.

Probefahrt ist natürlich immer wichtig. Aber ich müsste ja dann eine Probefahrt unter "realen Bedingungen" machen; d.h. mit jeweils 40l Seitenkoffer und 80l Gepäckrolle + Rucksack oben drauf.

Gruß
Uli


Offline VaraKutscher

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Re: Africa Twin im Soziusbetrieb
« Antwort #7 am: 2016 März 25, 12:10:29 »
Ist eine Vara der letzten 2 Jahre mit max 30Tkm  auch eine Alternative?

Für mich nicht. Nach 15 Jahren sollte irgendwann was neues-anderes her. Wahrscheinlich bleibt die Dicke für immer und ewig in meiner Garage und damit sie nicht so alleine da steht, bekommt sie vllt. ein Brüder-Schwesterchen.
Außerdem warte ich erstmal ab wie die AT sich so in der Praxis schlägt. Die ersten Bike-Erfahrungen sind ja schon zu lesen und bestätigen meine verhaltene Vorgehensweise.  Wo Sonne ist, ist auch Schatten :icon_wink:

mfg
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Thomas

Offline ManfredK

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Re: Africa Twin im Soziusbetrieb
« Antwort #8 am: 2016 März 25, 14:23:47 »
Es gibt bei korrekt eingestelltem Fahrwerk bisher keine negativen Rückmeldungen zum beladenen fahren.

Der hinweis mit dem Straßengraben war nur der Hinweis, dass die AT nicht komplexer ist als die Vara. Wenn du da keine Probleme gesehen hast, ibt es auch bei der AT nicht mehr potenteille Stellen.... ist die gleiche Einspritzung/ABS/Motorelektronik. Das einzige neue ist das LED Licht (Version ohne DCT). Wobei ich dir für den 2-Personenbetrieb DCT wärmstens ans Herz lege.
Wenn nicht jetzt - wann dann




Varahannes

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Re: Africa Twin im Soziusbetrieb
« Antwort #9 am: 2016 März 25, 16:16:43 »
Muss auch mal ein paar Worte meiner Meinung dazu geben:
Die letzte Antwort von ManfredK wegen dem DCT:
Ich habe schon 10.790 km auf meiner AT DCT drauf. Im Februar ist es mir zwei mal passiert das ich beim Gas wegnehmen (Motorbremse) mit der Linken versehentlich den Kupplungshebel greifen wollte, das wars auch schon. Vergangenes Wochenende war ich für fast 2000 km in Kroatien und Bosnien unterwegs. Nicht nur beim Soziusbetrieb ist DCT zu empfehlen. Auch solo wie ich immer unterwegs bin habe ich bei einem Motorradhändel (der hatte gerade Hausmesse) in einem Gespräch über die AT DCT einem Motorradfahrer (er will Kurvenfahren und Schalten?!?) der mich über meine ersten Erfahrungen mit der AT DCT gefragt hat, folgendes gesagt. Mir geht das Schalten überhaupt nicht ab, musste natürlich in der Vergangenheit bei meiner 7 stelligen Kilometeranzahl immer Schalten da es bisher nichts anderes gab.
Der vorteil vom DCT, es ist immer der "richtige" Gang drin. Wenn man in einer Situation stark beschleunigen möchte/muss/will dann gibt man einfach Vollgas und dann wird genau der richtige Gang für die momentane Geschwindigkeit eingelegt. Wenn es dabei notwendig ist drei Gänge kleiner zu schalten mach dass das DCT wesentlich schneller, ruckfreier und sanfter als ich es kann. Glaube aber das ich recht gut schalten kann. Bin schon mehrmals nach einer Ausfahrt mit der AT sofort mit der Vara noch eine Runde gefahren und habe dabei bemerkt das beim zurückschalten das DCT doch besser ist als ich. Es ist für mich natürlich interessant beide (neue AT und alte Vara) abwechselnd zu fahren, da ich nicht nur den Dauertest mit der AT fahre, es soll auch auf die Vara noch der eine oder andere Hundert-Tausender drauf. Mir wird sicher nicht langweilig  :hallo:   :hallo:

Offline meine dicke

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Re: Africa Twin im Soziusbetrieb
« Antwort #10 am: 2016 März 25, 17:16:26 »
Ich habe bisher "nur" die DCT-Version solo fahren können.
Das hat mir, wie schon in einem anderen Thread geschrieben, nur in der Halbautomatik Spaß gemacht.

Daher werde ich mich auch eine wenig gedulden und mir erstmal beim AHT die Erlebnisse live berichten lassen und mir ein Bild machen.

Bin eh keiner der soetwas - Kauf eines neuen Mopeds - übers Bein bricht.

Gut Ding braucht Zeit.

Grüssle ausm Badischen
Rainer alias meine dicke
"Die voluminöse Expansion subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur geistigen Kapazität !"
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Offline Speedy

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Ich bin mal gespannt und kann's mir nicht vorstellen...
« Antwort #11 am: 2016 April 16, 10:32:26 »
...dass mir jedwede Automatik gefällt.


Vielleicht beim Cruisen, aber doch nicht beim "richtigen" Fahren in den kurvigen Hügeln um Lahn, Mosel und Rhein.


Ruckfreies und unterbrechungsfreies Hochschalten klingt ja toll.


Trotzdem kenne ich von meinem Automatic-Pkw alle Nachteile:


1. Keine Automatik kann den Strassenverlauf erkennen.
D.h. wenn ich Bergab auf eine Kurve zufahre, weiss das die Automatik nicht und daher gibt es auch keine Motorbremse, die ich so sehr liebe.
Runterschalten ohne mit der Bremse zu bremsen, um z.B. am Ortsschild die richtige Geschwindigkeit zu haben? Fehlanzeige. Geht nur mit der Halbautomatik, da jede Automatik stets im hohen Gang bleibt, bis die niedrige Geschwindigkeit ein runterschalten forciert. Was aber, wenn ich ständig die Geschwindigkeit durch runterschalten forcieren oder reduzieren will?
Da hilft nur die Halbautomatik.


2. Ich liebe das dosierte Einkuppeln beim runterschalten und meine Slides mit der Motorbremse. Wenn ich bergab  oder auch mal in der Ebene Kurven anbremse, dann ist das Hinterrad öfters mal ein wenig in der Luft.
Wenn man dann runterschaltet ist - stets je nach Bremsstärke, verbeibender Resthaftung, Strassenbelag, usw. - ein SEHR GEFÜHLVOLLES Einkuppeln gefragt.
Gerne kommt das Mopped hinten dann mal etwas quer.
Und dieses Gefühl für's Einkuppeln schafft doch keine Automatik.
Da braucht es eine Anti-Hoppingkupplung alla MotoGP und die wird von Kollegen Rossi und Co. tagelang auf den jeweilgen Strassenbelad der Rennstrecke eingestellt.
Und wir? Wir fahren ständig und völlig wechselnden Bedingungen und Strassenbelägen.
D.h. so eine Anti-Hopping müsste "auf nummer sicher" eingestellt" sein und jegliches Rutschen unterbinden.
Ich fahre auch bei 5 Grad Plus, im Regen, und - wie Ihr auch - auf verschiedensten Belägen, die dutzendfach geflickt sind und ihren Reibwert jeden Meter verändern. Da bremse ich - wegen dem Bitumenflicken in 20m Entfernung - schon ganz anders eine Kurve an und nicht erst, wenn ich drauf bin.


3. Klar glaube ich, dass eine gute Automatik BEIM Überholen schneller und besser 2-3 Gänge runterschalten kann, wie ich manuell. Aber auch hier kann keine Automatik der Welt vorrasschauen, dass ich JETZT überholen will. D.h. sie beginnt erst zu schalten, wenn ich bereits zum überholen ansetze. Manuell, lege ich VOHRER den richtigen Gang ein und schalte runter und nicht erst beim aufdrehen des Gashahns. Ist wie bei meinem Pkw. Ich gebe Gas, es wird geschaltet und dann gibt es den korrekten Vortrieb. Manuell vorher geschaltet, liegt der richtige Gang an und es gibt sofort den gewünschten Vortrieb. Daher fahre ich meinen Automatik Pkw auch fast nur mit manuellem Gangwechsel per Tipp.


So oder so, wer's mag, im Flachland, in der Stadt, zum Reisen ganz nett.


Sonst:
Kann nur Reaktiv sein.
Proaktivität muss durch manuelles Zutun des Fahrers ausgelöst werden.
Aber so wie wir voranschreiten, gibt es dann bald den Brainchip, der das dann auch kann.


Achtung:
Ich sage nicht, dass das schlecht ist. Ich liebe auch mein reaktives ABS und meine reaktive Antischlupf-Regelung. Beides hat sich schon mehrfach bewährt.
Aber eine Gangwahl MUSS IMMER proaktiv erfolgen.


Und jetzt bin ich auf meine Probefahrt und die Diskussionen gespannt.


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Offline Maikel

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Re: Africa Twin im Soziusbetrieb
« Antwort #12 am: 2016 April 16, 14:13:03 »
Um es in einem Satz auf den Punkt zu bringen: Du kannst beim DCT auch manuell schalten. :hallo:

Zudem: du kannst ein Pkw-Automatikgetriebe nicht mit einem Doppelkupplungsgetriebe vergleichen. Das ist wie Birne mit Apfel. :icon_rolleyes:
Gruß
Maikel

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Offline Speedy

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Re: Africa Twin im Soziusbetrieb
« Antwort #13 am: 2016 April 16, 15:09:00 »
Meine ich ja.


Wenn ich ja doch meistens manuell schalten werde, kaufe ich mir keine Automatik...

Eine Automatik, mit oder ohne DSG schaltet immer wann sie will und nicht wann ich will.


Dann das ständige Schauen auf die Ganganzeige.
Welche Gangstufe hat die Automatik denn gerade gewählt?
Warum bremst der Motor denn so wenig, wenn ich das Gas wegnehme?
Ach, weil ich 70 fahre und er dann schon in der hohen Gangstufe mit der geringen Bremswirkung ist...


Manuell geschaltet spart man sich das Ziehen der Kupplung - sonst nichts.


DAS ist beim Auto und als Vielfahrer im Stau sehr angenehm - in den Kurven der deutschen Mittelgebirge ist diese "Einsparung" für mich wertlos.

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Offline ManfredK

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Re: Africa Twin im Soziusbetrieb
« Antwort #14 am: 2016 April 16, 15:24:27 »

Manuell geschaltet spart man sich das Ziehen der Kupplung - sonst nichts.


Du hast einen ganz wichtigen Punkt übersehen.... Schalten (auch manuell) ohne Verlust des Kraftschlusses..... du kannst in Kurven rauf und runterschalten wie du magst, ohne dass es zu problematischen Reaktionen kommt. Mitten in der Kurve bei hohen Schräglagen einfach einen Gang rauf oder runter....
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